Linux i. Unternehmen
StartseiteAktuellesSchulungBeratungProjekteWir über unsPresseKunden & PartnerLinux i. UnternehmenKontakt

Linux im Unternehmenseinsatz



Linux hat sich heute als Serversystem in vielen Bereichen durchgesetzt und in vielen kleinen und großen Firmen kommerzielle und damit langfristig meist wesentlich teurere und gleichzeitig weniger flexible Alternativen ersetzt. Aber auch auf dem Büro- und Heimarbeitsplatz findet man neuerdings immer häufiger Linux. Das hat unserer Meinung nach vor allem folgende Gründe:
 
 

Betriebssicherheit


  • ein ununterbrochener Betrieb von Linux über mehrere Jahre ist ganz normal.
  • Linux kann nicht von Windows-Viren befallen werden. Die Struktur des Betriebssystems macht es Viren schwer, in ein System einzudringen.

Langfristig günstiger


  • Nach zahllosen Migrationen von Unternehmen zeichnet sich deutlich ab: mittel- und langfristig ist Linux konkurrenzlos günstig. Nach aktuellen Studien entstehen durch die Migration nach Linux kurzfristig Mehrkosten, die aber durch die folgende Kostenersparnis bald ausgeglichen werden, so dass der Betrieb bald deutlich günstiger wird als althergebrachte Lösungen. Warum ist das so?
  • Linux kostet nichts, die meisten Anwendungen sind ebenfalls kostenfrei. Trotzdem genügen die meisten Anwendungen den Anforderungen im Unternehmen. Immer mehr Lösungen sind sogar anerkannter Standard.
  • Linuxsysteme laufen detulich stabiler und sind wesentlich sicherer.
  • Upgrades können meist ohne große Ausfallzeiten und Probleme gemacht werden.
  • Linux wächst mit dem Bedarf. Durch die große Beliebtheit von Linux wurden in den letzten Jahren unzählige Business Grade Anwendungen geschaffen. Viele stellen inzwischen ihre kommerziellen Mitbewerber in den Schatten. Als Beispiele seien genannt, der Apache Webserver, OpenLDAP, Pacemaker, OpenOffice, Gimp, Samba, Typo3 CMS, Gnome und KDE Desktop u.v.a.
  • Die Unternehmen haben alle Möglichkeiten und Freiheiten, Linux auf ihren eigenen Bedarf anzupassen, da all Quellen offen und frei verfügbar sind. Praktisch alle unsere Kunden nutzen diesen Vorteil intensiv.
  • Linux wird es solange geben, solange es Menschen gibt, die es benutzen wollen. Das Schicksal vieler kommerzieller Systeme, dass sie eines Tages ersatzlos vom Markt verschwinden, weil sie z.B. von einem finanzstarken Mitbewerber aufgekauft oder zerschlagen werden, kann Linux nicht treffen. Die Software kann nicht verschwinden, weil sie Allgemeingut ist. Die Frage nach der Investitionssicherheit wird also bei Linux auf überraschende Weise gelöst: weil es Allgemeingut ist, besteht kein Risiko dass die Software vom Markt genommen wird. Weil jeder sie weiterentwickeln kann, wird Software nicht veralten, solange sie gebraucht wird.

Anwendungen für den Server


  • Apache Webserver: der bekannteste und häufigste Webserver überhaupt
  • Samba: Das flexibelste "Windows" überhaupt
  • CUPS: die leistungsfähigste Drucklösung auf dem Markt
  • OpenLDAP: der schnellste Verzeichnisdienst
  • MySQL/PsotgreSQL: Die Datenbanken für jeden Zweck
  • Postfix/QMail: schnelle, sichere und sehr flexible Mailserver
  • Cyrus/Dovecot: Enterprise Grade IMAP/POP Server
  • Pacemaker: die vollständige Enterprise Grade Hochverfügbarkeitslösung
  • Nagios: flesibelstes Systemmonitorin
  • Typo3: Enterise Grade Content Management System
  • u.v.a. Es ist unmöglich alle wichtigen Anwendunge nur zu nennen, ohne den Rahmen dieser Einschätzung zu sprengen. Große Distributionen wie Debian halten weit über 25.000 Softwarepakete vor, und das alles frei verfügbar.

Desktop Anwendungen


  • Gnome und KDE Desktop: zwei professionelle Wege, die sich hervorragend verstehen. Beide Desktops setzen heute Standards in Ergonomie und Interoperabilität
  • OpenOffice.org: die vollständige Office-Suite braucht keinen Vergleich zu scheuen
  • Evolution/Kontact: Professionelle Personal Information Management Systeme (PIM)
  • Firefox: heute de facto Standard für Webbrowser
  • Gimp: DAS Bildverarbeitungsprogramm der Zukunft
  • Digikam: die leistungsfähigste Fotoverwaltung die wir kennen
  • VLC: der Medienplayer für alle Systeme, 150 Millionen mal im Einsatz
  • für Medienprofis: Ardour, Audacity, Kdenlive u.a. sind auf dem Weg, den kommerziellen Mitbewerbern das Fürchten zu lehren.
  • u.v.a. Auch hier ist es unmöglich, auch nur die wichtigsten Anwendungen vollständig zu nennen. Und dabei wird alles meist einfach mit einem zentrales Paketmanagement verwaltet.

Spezialanwendungen


  • Smartphones wie Android-Phones, Motorola Milestone, Nokia N900.
  • Kassensysteme
  • unzählige Embeddedsysteme in Routern, SAN, NAS, Videorekordern usw

Interoperabilität und Flexibilität


  • Linux läßt sich in alle bekannten Umgebungen integrieren. Linuxanwendungen sprechen miteinander. Selbst "konkurierende Lösungen" wie Gnome und KDE lassen sich gegenseitig völlig nahtlos integrieren, weil sie sich auf einheitliche Standards geeinigt haben.
  • Linux passt sich immer dem Bedarf an, im Großen und im Kleinen. Das liegt daran, dass keiner ihnen ein Produkt verkaufen will, sondern die Entwickler etwas nützliches schaffen wollen. Auch als Anwender können sie sich jederzeit mit Vorschlägen und Fehlerreports aktiv an der Entwicklung beteiligen oder sie sogar maßgeblich beeinflussen.
  • Der hohe Bedarf an Linuxanwendungen in den letzten Jahren hat zur Entwicklung zahlreicher neuer Anwendungen geführt und die Entwicklung bestehender maßgeblich beschleunigt. Aktuelle Anwendungen sind Stand der Technik oder setzen sogar Signale und Trends

Und was spricht gegen Linux?


  • Nach wie vor gibt es einige Hersteller, die Linux ignorieren. Die Zahl dieser Unternehmen geht aber schnell zurück
  • Oft gibt es besonders bei Hardwareherstellern Vorbehalte, weil sie verständlicherweise keine Betriebsgeheimnisse preisgeben wollen. Linux bietet jedoch auch hier alle Möglichkeiten. Manche Hersteller haben gelernt, dass es sogar sehr Vorteilhaft sein kann, die Linux-Gemeinschaft einzubeziehen, weil die meist Probleme mit Begeisterung löst.
  • ansonsten fällt uns zu diesem Punkt einfach nicht mehr ein ...